Im Märzen die Autorin zu feiern beginnt …

Der März hat sehr aufregend gestartet … 

#allesfuereva

Am 29.02 war der offizielle Verkaufsstart von EVA als E-Book. Die Tage danach habe ich den Verkauf meines Taschenbuches geplant, welches mit viel Korrektur und Nachrichten an Amazon verbunden war. Am 08.03 habe ich offiziell verkündet, dass EVA nun auch in gedruckter Form auf Amazon erhältlich ist. Passenderweise war der 08.03. nämlich Internationaler Frauentag.

#emotionaleachterbahnfahrt

Dann flatterten die ersten Rezensionen rein. Gute wie schlechte. Eine emotionale Achterbahn. Denn EVA ist meine erste Geschichte, die ich veröffentlicht habe und damit bin ich natürlich absolute Anfängerin, was der Umgang mit Bewertungen angeht. Und wie ihr euch vorstellen könnt, ist eine schlechte Rezension nicht leicht zu verkraften. Egal wie sie geschrieben ist. Über meine Erfahrungen in der ersten Woche als Debüt-Autorin habe ich in einem Video gesprochen. (Youtube) Das erste Mal das ich mich getraut habe vor der laufenden Kamera zu sprechen. Ich habe sehr viel Zuspruch und Aufmunterung bekommen. 

#lbm2020online

Am 14.04 hätte ich eigentlich auf der Leipziger Buchmesse sein wollen. Schon vorher hatte ich mich entschieden, sie nicht zu besuchen. Dann kam, wie erwartet die Absage. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie waren immer deutlicher auch in Deutschland zu spüren. Alternativ wurden viele Online-Angebote abgehalten. Auch ich habe einen virtuellen Stand aufgebaut und mein Taschenbuch mit Widmung und gratis Versand angeboten. Wer an dieser Stelle EVA als Taschenbuch mit Widmung kaufen möchte, darf mich gerne anschreiben. Sagt mir, dass ihr diesen Beitrag gelesen habt, und ich bezahle den Versand für euch. 

#gewinnspieleundinterviews

Anlässlich #lbm2020online habe ich mein erstes Gewinnspiel veranstaltet. Meine Anforderungen waren hoch, statt das Follow-Unfollow Spiel mitzumachen, habe ich ganze drei Fragen gestellt und war megaglücklich das sieben Follower mitgemacht haben. Letztendlich sind aber nur 6 im Lostopf gelandet, da eine sich entschieden EVA als Hardcover zu kaufen, was am 16.03 über BOD das Licht der Welt erblickt hat. War ich natürlich nicht unglücklich darüber. Am Ende gab es zwei Gewinner. Eine Leserin des E-Books und eine Leserin darf sich über das Taschenbuch freuen.

Die ersten Blogger hatten sehr schnell EVA gelesen und beinahe alle hat die Geschichte gut bis sehr gut gefallen und so gab es auch die ersten Anfragen für Interviews. Das ist ein tolles Gefühl. Spannende Fragen haben hoffentlich spannende Antworten gefunden. Schaut auf Facebook oder auf meiner Autorenseite, um die Interviews zu lesen. 

#stayhomesavelive

Seit dem 16.03. bin ich nun schon mit den Kids zu Hause. Zu Anfang noch wegen einer Bronchitis, später weil die Kitas und Schulen in Berlin schließen mussten. Maßnahmen die eine große Einschränkung für alle bedeuten wurden von der Regierung beschlossen. Pläne, die geschmiedet wurden, um mein Buch an den Leser zu bringen, sind dadurch wieder in der Versenkung verschwunden. Goodies im Buchhandel und Co zu verteilen. Lesungen und andere Aktionen. 

Wie sieht mein Leben also aus, als Schriftstellerin neben Job, Kinder und Co in Zeiten der Krise?

#dankbarkeit

Nachdem ich meine Bronchitis gut überstanden habe, bin ich jetzt im Urlaub. (DANKBARKEIT). Neben Home-School, welches gut läuft, aber sehr anstrengend ist, arbeite ich an der Fortsetzung von EVA. Der zweite Teil wird ja aus der Sicht von MARTHA geschrieben. Ein Untertitel steht bereits fest – welchen, erfahrt ihr über meinen Newsletter, auf Instagram, oder im nächsten Rückblick auf meinem Blog.

Während die Vormittage so gut gefüllt sind, bin ich mit meiner Familie jeden Tag draußen. Wir genießen, das Berlin noch keine Ausgangssperre angeordnet hat und die Sonne uns jeden Tag einen blauen Himmel und die Vögel ein Konzert schenken. (DANKBARKEIT). Ich hoffe ihr auch. 

#lyrikinfetzen

Über die Krise, unseren Umgang mit uns selbst und Dankbarkeit gegenüber den Alltagshelden veröffentliche ich auf meinem Insta-Account @schriebsal ein Gedicht in mehreren Teilen. Von hinten nach vorne zu lesen. Besucht mich gerne dort. 

Wie war euer März? Schreibt mir, ich freue mich, von euch zu lesen.

Eure Franziska 

P.S. Lust auf ein paar Goodies? Schreibe mir, dann bekommst du Post von mir.

– 

Mein Februar 2020

Februar ist Faschingszeit … zum Glück nicht groß in Berlin … gezwungenes Fröhlichsein ist überhaupt nicht meine Sache … und unter vielen Menschen zu sein noch weniger … 

Ich bin ein absoluter Partymuffel, egal ob zu Karneval oder zu Sylvester… viel schöner finde ich gemütliche Stunden beim leckeren Essen mit Familie und Freunde.

Ein leiser Höhepunkt

Der letzte Tag im Februar, der eigentlich ein Höhepunkt in meinem schriftstellerischen Leben sein sollte (zumindest im Jahr 2020), ist tatsächlich ein bisschen sang- und klanglos an mir vorbei gerauscht …

Aber wer kennt das nicht … da arbeitet man Monate, wenn nicht sogar jahrelang auf etwas hin und dann hat man die Ziellinie erreicht und stellt fest … eigentlich war der Weg, das Erlebnis, der Höhepunkt … Das Erreichen eines Zieles, Höhepunktes kann tatsächlich zu einer Flaute führen … Die Erwartungen an das eigene Gefühl zu hoch gestellt merkt man beim Ankommen an der Ziellinie, wenn das gewünschte Erlebnis ausbleibt.

So ist es mir ergangen … am 29.02.2020 habe ich EVA veröffentlicht … es gab die ersten Käufe und die ersten positiven Rückmeldungen … aber mein erwarteter Begeisterungssturm blieb aus … Normal meint meine Therapeutin … 

Es wird wohl seine Zeit brauchen, bis die Erkenntnis gesackt ist … ich habe ein Buch veröffentlicht … Ein dicker Schmöker mit über 400 Seiten …

Eine Veröffentlichung in drei Akten

Die Veröffentlichung findet in drei Akten statt …

1. Akt: E-Book Veröffentlichung auf Amazon am 29.02.2020

2. Akt: Taschenbuch Veröffentlichung auf Amazon am 08.03.2020

3. Akt: Hardcover Veröffentlichung durch BOD am 16.03.2020

Jetzt warte ich gespannt die ersten Rückmeldungen meiner Blogger ab und der ersten Käufer. 

Hast du EVA Herrschaft bereits gelesen? 

Ich würde mich sehr über eine Rezension freuen!

Das Warten auf Feedback

Dieses Warten, ob die Geschichte gefällt und gut ankommt, ist kräftezehrend, aufregend und aufreibend … Außerdem habe ich natürlich ein wenig den Wunsch mit EVA erfolgreich zu sein … alles andere wäre gelogen. Und natürlich muss mein Portmonee wieder aufgefüllt werden. Alle meine Reserven sind aufgebraucht. Aber eine neue Geschichte braucht ein neues Lektorat und ein neues Cover. Beides will ich unbedingt wieder in professionelle Hände geben. Daher spare ich das Geld, welches ich mit EVA verdiene, für MARTHA … Wenn sich irgendwann mein Schreiben finanziell selbst trägt, wäre das ein Erfolg für mich!

Die Bedeutung von Erfolg

Was Erfolg aber eigentlich bedeutet, können die Einnahmen mir nicht beantworten … Das Gefühl, wenn Leser begeistert von meiner Geschichte und meinen Schreibstil sind … Wenn EVA beworben wird … Wenn ich sehe, das jemand Interesse an meinen Büchern hat … das ist noch ein wenig absurd für mich und bereitet mir große Freude … die mich trägt, auch wenn meine Verkäufe noch gering ausfallen.

Was bedeutet Erfolg für dich? 

Woran bemisst du Erfolg? 

Wann ist jemand für dich erfolgreich?

Erfolg an Nichtmateriellen zu bemessen, ist leichter geschrieben als getan … das gebe ich ehrlich zu … denn die Fragen werden kommen … wie viele Bücher hast du verkauft? … der Blick wird auf die Rezensionen fallen … eine Zahl, die bisher sehr übersichtlich ist (sie liegt zum Zeitpunkt, wo ich diesen Blogbeitrag schreibe, bei null:-))

Kreativität versus Erfolg

Aber das ist eben die Kunst des Kreativschaffenden, sich seiner Ernte bewusst zu werden, die mehr im Emotionalen liegt als im Physischen. Es befriedigt mich zu schreiben und in Social Media unterwegs zu sein. Zu organisieren und zu planen. Mit meinem Schreibbuddys über die Geschichte und deren Plot zu philosophieren. Über das Scheiben an sich zu lernen und neue Welten zu erschaffen. Deswegen habe ich all die Jahre geschrieben und das möchte ich mir nicht durch Zahlen kaputt machen lassen. Eine lebenslange Aufgabe.

Wie war euer Februar? Freut ihr euch auf den Frühling, so wie ich?

Eure Franziska


Young Bookstagram Umfrage

Ihr Lieben,

ich schulde euch noch das Ergebnis meiner Young-Bookstagram-Umfrage.

Insgesamt haben sage und schreibe 34 Instagramer teilgenommen: im Alter zwischen 8 und 49 Jahren. Okay, ich gebe zu, zwei davon waren meine Kinder, die es sich nicht nehmen lassen konnten, mitzumachen. 

Aber dennoch, so viel mehr, als ich erwartet habe. Ich kann nur danke sagen. Die Ergebnisse waren sehr aufschlussreich für mich. 

DIE ZIELGRUPPE

Angesprochen war meine Zielgruppe: all age (ab 12 Jahren aufwärts).

Ich wollte wissen: Wo agiert meine Zielgruppe, wo entstehen die Kaufwünsche meiner Zielgruppe und wo kauft meine Zielgruppe. 

Die letzte Frage hat darauf gezielt, welche dunklen Themen dürfen in Jugendbücher behandelt werden… gerne würde ich noch eine Umfrage starten, die Anmerkungen dazu waren nämlich sehr spannend.

DIE ERGEBNISSE

Hier könnt ihr die Gesamt-Ergebnisse sehen. 

Untenstehend findet ihr die Diagramme aus der Altersgruppe der 12 – 18-Jährigen.

Zusammenfassend ziehe ich aus meiner Umfrage folgende Schlussfolgerungen:

FRAGE 2  

Am meisten werden Bücher im BUCHHANDEL gekauft, erst an dritter Stelle kommt AMAZON, bei den Jugendlichen (12 – 18) sogar erst an fünfter Stelle. Wer die Jugend als Zielgruppe hat, muss in den Buchhandel.

FRAGE 3 

Aufmerksam auf Bücher werden die meisten (jeglichen Alters) tatsächlich auf INSTAGRAM… es lohnt sich für einen Neu-Autor wie mich, dort sichtbar zu sein und mein Buch vorzustellen. (Plumpe Werbung wird nicht gerne gesehen, Instagram ist und bleibt eine Unterhaltungsplattform).

FRAGE 4 

Gründe, warum ein Buch gekauft wird, sind KLAPPENTEXT und COVER… erst an dritter Stelle sind REZENSIONEN ausschlaggebend… also keine Angst vor schlechten, schließe ich daraus. Machen diese nicht die guten Rezensionen erst realistisch?

FRAGE 5 

Die Mehrheit hat in allen Altersstufen Bücher von Selfpublisher gelesen… Aber nicht alle… hier liegt bestimmt der Kauf im Buchhandel als Ursache zugrunde… wo wir nicht ausliegen, können wir nicht gefunden werden…

FRAGE 6

Instagram ist ungeschlagen bei den Bookstagramer. Vor allem bei den Jugendlichen. In der Altersgruppe 12- 18 sind alle auf Instagram unterwegs, einige auch auf Youtube. Wenige ältere (über 20) nutzen Facebook. Buchblogger sollten also einen Account auf Instagram haben, wenn ihr eine Zusammenarbeit mit ihnen nutzen wollt, um eure Reichweite zu erhöhen und ihr als Autoren natürlich auch!

Denn

FRAGE 7 

ist eindeutig, Leser abonnieren die Profile von Autoren.

FRAGE 8 

Um sich auf den Laufenden zu halten, und mehr zu erfahren, über die Autoren und deren Bücher (Textschnipsel sind nicht ganz so interessant wie Recherche und Hintergrundwissen).

FRAGE 9 

Das Geschlecht ist den Lesern egal. Mädchen lesen Geschichten aus der Sicht von Jungen und andersherum. Young Bookstagram setzt sich daher für Genderfreiheit ein. Im Buchhandel und beim Ansprechen der Zielgruppe. 

PS. EVA ist, auch wenn aus der Sicht eines Mädchens geschrieben, eine Geschichte für Mädchen und Jungen. 

FRAGE 10

Diese Frage war sehr heikel und oberflächlich. Welche Themen, die nicht die Sonnenseite des Lebens betreffen, dürfen in Jugendbüchern ab 14 angesprochen werden. Grob zusammen gefasst, alle vorgeschlagenen. Im Rahmen. Bei der Entscheidung, ab welchem Alter ich EVA empfehle, habe ich darüber sehr viel nachdenken müssen. Bei Martha stehe ich vor demselben Problem. Würdet ihr eine weitere Umfrage dazu spannend finden? Was darf und wie viel darf, wäre das Thema. 

Ergebnisse: 12 – 18 Jahre / 25 Teilnehmer

Meine Erfahrungen mit dem Lektorat – Eine Empfehlung

Eine Frage, die ich lange mit mir herum getragen habe, war die Frage nach dem Lektorat. Ein Batzen Geld kostet das, selbst die Lektoren die Selfpublisher-Preise anbieten. Für einen Debüt-Autor mit ungewissen Ausgang eine riskante Investition…

Für mehr Informationen über dieses Thema siehe mein Beitrag: Lektorat.

Es ist eine Sache, für eine gute und wichtige Dienstleistung viel Geld auszugeben.

Eine andere, sein Buchbaby in fremde Hände zu geben. 

Wie also den richtigen und passenden Lektoren finden?

Nun, ich hatte Glück… über Instagram habe ich eine tolle Community gefunden. Und bei meiner Frage nach „Lektorat Ja oder Nein“ verkündete sie überraschend, selber Lektorin werden zu wollen.

Das klang für mich sehr vielversprechend. Wir hatten uns schon öfters ausgetauscht, ich fand sie sympathisch und hatte das Gefühl, wir verstehen uns. Für mich eine wichtige Grundlage, um gemeinsam an meinem Manuskript arbeiten und auch Kritik annehmen zu können.

Es vergingen noch ein paar Wochen, ehe ich mein Manuskript soweit fertig hatte, das ich es ins Lektorat schicken konnte. 

Wie alles bisher, lief meine Planung, was das Buch anbelangte, sehr spontan (ganz im Gegenteil zum Rest meines Lebens, ich plane alles und habe für alles eine Liste). Dennoch hatte sie sofort Zeit. Yeah. 

Ich folgte weiterhin meinem Bauchgefühl und nahm das komplette Angebot in Anspruch (Selfpublisher Paket: Lektorat mit zwei Durchgängen und Korrektorat, plus Gutschein für das nächste Lektorat). Das Probelektorat hat mich einfach sofort überzeugt!!! 

Und was soll ich sagen, es lief gelinde gesagt bombastisch!!!!!

Die Zusammenarbeit mit meiner Lektorin

Wir haben uns schnell darauf geeinigt, parallel zu arbeiten, das hatte für mich den Riesen-Vorteil mit ihr eng an meinem Plot arbeiten zu können. Sobald sie mit einem Kapitel durch war, bekam ich ihn zugeschickt. Der Austausch mit ihr über meine Geschichte hat soviel Spaß gemacht und mehrere neue Wendungen gebracht, dass ich heute noch baff bin, wie sehr sich die Geschichte gewandelt hat und gewachsen ist. 

Eine starke Geschichte ist dann zum zweiten Durchgang zu ihr gereist. Den ich nur empfehlen kann. Mich entspannte die Tatsache, das meine Lektorin erneut über meine Veränderungen lesen würde und ich war dadurch mutig  genug, ordentlich zu verändern, ohne Angst haben zu müssen, Wesentliches zu übersehen. Vier Augen sehen einfach mehr als zwei. 

Plot, Spannungsaufbau und Charakterentwicklung wurden von ihr genauestens unter der Lupe genommen. Besonders hilfreich fand ich ihre Anmerkungen, die sie oft als Frage gestellt hat, so habe ich selbst überprüfen können ob und wie ich was gemeint habe. 

Sie hat sich außerdem sofort auf meinen Schreibstil und meine Geschichte einlassen können. Nicht einmal hatte ich das Gefühl, da würde jemand mein Buchbaby verändern wollen, sondern sie holte das Beste aus der Geschichte heraus, verlor nicht den Plot und dessen Ziel aus den Augen und gab mir Feedback, wie es auf den Leser wirkte. 

Korrektorat war für mich unabdingbar. Hier kann ich nur sagen, gründlich und schnell. 

Die allerwichtigste Frage habe ich gar nicht geklärt: Von welcher Lektorin spreche ich eigentlich?

Zeilenfeuerlektorat

Absolute Empfehlung!!!

5 von 5 Rosen 

Kurz-Bewertung:

Raphaela ist eine Lektorin, die mit vollem Herzen dabei ist. Engagiert und mit viel Gefühl hat sie aus meiner Geschichte das Beste herausgeholt. Ich empfehle aus eigener Erfahrung, Zeilenfeuer für das Lektorat und das Korrektorat. Ihre Liebe zur deutschen Sprache und dem geschriebenen Wort, die herausragende Qualität ihrer Arbeit, Zeit und Preis sind Gründe genug für mich, auch meine nächstes Manuskript bei ihr in Auftrag zu geben.

Lektorat ‚Ja‘ oder ‚Nein‘

Brauche ich ein Lektorat oder nicht. Jeder Schriftsteller der ein Buch veröffentlichen will, steht irgendwann vor dieser Frage. Diese Frage habe ich auf Instagram in einen Beitrag gestellt. Ausgangsgedanken waren für mich:

Das Lektorat kostet Geld. 

Ca. 4 – 6€ pro Normseite. Wir reden also von einer vierstelligen Zahl. Nicht viel für den Lektor. Aber viel für den Schriftsteller mit ungewissen Ausgang. Viel für einen Debütroman. Viel für jemanden, der noch kein Geld mit seinen Büchern verdient hat, und nicht weiß, ob er das investierte Geld auch wieder einbringt. Schnell kann dann aus „Ich schreibe ein Buch“ eine Schuldenfalle werden.  

Oder gut investiertes Geld, weil das Buch doppelt soviel einbringt als ohne.

Woher weiß ich, das der Lektor mein Buch besser macht, und damit sein Geld wert ist?

Was bekomme ich für mein Geld? Eine Geschichte die ich dank nachvollziehbarer Kommentare und Anmerkungen verbessern kann? Schwächen und Stärken aufgezeigt bekommen, Stellen, die Fehler haben. Plotlöcher und Plotberge werden gefunden Charaktere werden auf Herz und Niere geprüft, und und und Das wäre das Optimum.   

Schlecht, wenn ich einen Text zurück bekomme, der kaum kommentiert wurde, wenig Anmerkungen enthält, oder wenige die hilfreich sind. Mein Schreibstil wurde verändert. Oder sogar nur Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung korrigiert. Das ist nämlich das Korrektorat und kostet erheblich weniger (ist aber nicht weniger wichtig.)

Was also machen?

Riskieren und ohne Lektorat veröffentlichen? 

Oder riskieren und mit Lektorat veröffentlichen?

Fakt ist, die meisten empfehlen ein Lektorat. Warum?

  • Ein Lektor leistet viel mehr als Testleser
  • Ein Lektor findet mehr, als Testleser es je könnten (weil Lektor  =Profi Testleser = Laie)
  • Vor allem für einen Debütroman ist es wichtig einen Profi ans Werk zu lassen, der Anfängerfehler ausmerzt

Wo findet man einen Lektor?

  • Googlesuche
  • Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL) https://www.vfll.de
  • Instagram
  • Facebook
  • Schaue in Bücher, welcher Lektor dort erwähnt wird.
  • Empfehlungen von anderen Autoren

Worauf solltest du bei der Suche nach einem Lektorat achten:

  • Frage nach Referenzen (so erhältst du einen Überblick was geleistet wurde und welche Erfahrungen der Lektor besitzt)
  • Ich brauche immer einen konkreten Preis. Alles andere funktioniert für mich nicht. Wo kein Preis steht, gehe ich davon aus, dass es sehr teuer wird (in allen Dingen) 
  • Schaue, das die Lektoren ein Probetext annehmen (ca. 5 – 10 Seiten). Du kannst die Probetexte vergleichen und dann entscheiden, welcher Lektor dein gesamtes Manuskript lektorieren.
    • Ich werde mir ca. 3 – 5 Lektoren suchen, ihnen ein Probetext schicken und dann entscheiden.
  • Wie oft liest der Lektor dein Manuskript durch? 2 mal sollten mindestens drin sein.
    • Wenn du möchtest, frage nach, ob du zwischen den Durchläufen den Text zurück bekommst, um die ersten Anmerkungen einzuarbeiten (ich habe sogar parallel mit meiner Lektorin gearbeitet)

Du hast dich entschieden, ein Lektorat durchführen zu lassen?

Was ist zu tun?

Vor dem Lektorat:

  1. Du hast ein fertiges Manuskript.
  2. Überarbeitet
  3. Du hast dein Manuskript von Testlesern durchsehen lassen
  4. Feedback der Testleser eingearbeitet
  5. Dein Manuskript geht ins Lektorat

Nach dem Lektorat:

  • Feedback einarbeiten, überarbeiten und bearbeiten
  • Jetzt kommt das Korrektorat, wo die Empfehlung lautet, dieses von einer zweiten Person durchführen zu lassen (auch der Lektor kann „betriebsblind“ werden – ich habe es dennoch von meiner Lektorin durchführen lassen, wir haben uns auf eine Pause zwischen Lektorat und Korrektorat geeinigt.

Nun steht einer Veröffentlichung nichts mehr im Wege… Covergestaltung und Formatierung natürlich vorher nicht vergessen

Du hast wenig Geld und siehst keine Chance dir ein Lektorat zu leisten:

Tipps die ich bisher gefunden habe, um ein Lektorat günstiger zu gestalten 

  • Nur einen Teil lektorieren lassen, um dann die Anmerkungen eigenständig auf das gesamte Manuskript anzuwenden. 
  • Testleser gut auswählen, am besten darunter Autoren, die Bücher veröffentlicht haben, Leser, die Erfahrungen haben im lektorieren, etc., um sich den Lektor zu sparen.
  • Schreibratgeber und Programme, die einem helfen seinen Text selbst zu lektorieren
  • Lektoren abseits des Mainstream finden, z.B. auf FB, die günstiger sind als die großen, bekannten Lektoren
  • Den Lektor in Raten zahlen
  • (Germanistik-)Studenten um Hilfe bitten, die sich vllt in dem Bereich selbstständig machen wollen und das Lektorat vergünstigt anbieten, um Referenzen zu sammeln.

Mein Januar 2020

Der erste Monat vom neuen Jahr ist vergangen. Zeit, ihn Revue passieren zu lassen … .

Wie weit ist EVA – Wer ist MARTHA – Was läuft nicht nach Plan – Warum waren Dinosaurier bei mir zu Besuch – Was macht das Schreiben noch mit mir – Wozu Blog und Blogger – Rückblicke und Ausblicke aus einem bewegten Januar

MARTHA

Anfang Januar habe ich Eva ins Korrektorat geschickt und mich dem zweiten Teil meiner Selvia Reihe gewidmet. 

Ich darf vorstellen: Martha. Rebellin der ersten Stunde. 

Mehr über sie, erfahrt ihr in den folgenden Monaten. 

VOLLER BLOG VORRAUS…

Außerdem habe ich mir viele Gedanken um die Veröffentlichung von EVA Herrschaft gemacht und mich erneut mit dem Thema Marketing beschäftigt. Instagram macht mir Spaß, auf Facebook finde ich die Gruppen toll… doch mein Blog ist im letzten Jahr erheblich zu kurz gekommen. Obwohl hier mein Business-Home ist. Meine Base. 

Hier kann ich mehr Worte als in der wundervollen Social Media World verlieren. Daher ist 2020 mein Ziel von hier aus mehr zu agieren. Meine Seiten schriebsal.de und szmania.org ergänzen sich dabei.  Während du auf meinem Autoren BLOG alles rund um meine Bücher findest, ist schriebsal.de meine Plattform, wo ich mich auslassen werde. Rezensionen von Büchern (meist Selfpublisher), meine Lyrik in Fetzen sowie meine Gedanken wie diese hier. 

MÄRCHENSELVIA

Meine Challenge #märchenselvia sowie die Artchallenge #jajanuar hat im ersten Monat von 2020 den Feed meiner Accounts auf Instagram und Facebook bestimmt. Viele neue Follower habe ich gefunden und vielleicht findet der eine oder andere auch den Weg hierher. Auf Szmania.org könnt ihr meine Beiträge abonnieren, um auf den Laufenden zu bleiben. Es erwarten euch exklusive Kurzgeschichten, allerlei Kurioses aus meinem Schriftstellerleben und natürlich erfahrt ihr dort als erstes alle wichtigen Neuigkeiten über meine Bücher.

COMING SOON

Frisch aus dem Korrektorat, steht EVA im Februar wieder im Mittelpunkt und ich darf mich an eine erneute Überarbeitung machen. Danach steht der allseits gefürchtete Buchsatz an. Ich bin gespannt, ob ich ihn tatsächlich über- oder unterschätze🙈 …

Leider sieht es so aus, das man nicht auf den Termin genau eine Veröffentlichung bei BOD (da soll das Hardcover erscheinen) und Amazon (Taschenbuch und ebook) planen kann…. es wird also alles ein bißchen surprise!!!! 

Den Veröffentlichungstermin habe ich daher auf Ende Februar/ Anfang März gesetzt… Vergesst es nicht in euren Kalender einzutragen 🙂 und haltet Ausschau… hier, auf Insta, Facebook und Amazon.

  BLOGGERTEAM

Zum Glück ist mein Bloggerteam sehr verständnisvoll. Auf mittlerweile 18 Leute gewachsen, unterstützen mich tolle Bookstagrammer zwischen 14 und Ü40 Jahren. Wow. Ich bin einfach nur beeindruckt und mega dankbar.

Sie werden die ersten sein, die mein Buch bekommen und ich bin schon jetzt soooo gespannt wie es ihnen gefällt.

Dennoch ist diese Zusammenarbeit auch etwas wobei ich viel lernen muss. Erstens meine Erwartungen deutlich am Anfang machen, mir überlegen wieviele Blogger ich Rezensionsexemplare verschicken will, und wie ich mit Bloggern umgehe bei denen die Zusammenarbeit nicht so läuft, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich kann nicht besonders gut absagen und nicht besonders gut rausschmeißen. Wie macht man das höflich und liebevoll? Habt ihr Tipps? Oder ärgert ihr euch einfach nur leise und lasst es laufen? Vielleicht sind meine Erwartungen zu hoch? Ich denke, das ist ein extra Beitrag wert.

Das oben genannte betrifft in keinster Weise irgendjemanden aus meinem Bloggerteam … all diese wunderbaren Menschen kann ich nur von Herzen empfehlen!!!

YOUNG BOOKSTAGRAM

Um mich meiner Zielgruppe der Jugendlichen ab 14 Jahren anzunähern, habe ich eine Umfrage gestartet und wirklich viele haben sich die Zeit genommen und die Fragen beantwortet. Die Ergebnisse sind mega interessant… ihr dürft gespannt sein.  

Alle die gerne Jugendbücher lesen, sind herzlich eingeladen dran teilnehmen.

ROARR

Auch abseits meines schriftstellerischen Daseins gab es einige Höhepunkte im Januar. Einer davon war der Geburtstag meines Sohnes. 8 Jahre alt und wer mich kennt, weiß, das bei uns ein Geburtstag immer ganz groß gefeiert wird. Zum dritten Mal hat sich mein Sohn einen Dinosaurier- Geburtstag gewünscht. Und diesen kann man nur mit drei Wörtern beschreiben… laut und wild. 

SCHREIBEN ALS THERAPIE

Nach langer Krankheitszeit habe ich wieder in meinem Brotjob angefangen. Während das Schreiben mich letztes Jahr aus meiner Depression geholt hat, wird es weiterhin ein gesunder Ausgleich zu meiner Arbeit als Pädagogin sein. Welches mich daran erinnert, das meine Fantasie und Kreativität einen wichtigen Beitrag leisten, um mich von meinen Ängsten zu befreien, indem ich meine Gedanken neu erschaffe. Mithilfe einer Therapie, dem Schreiben und das Erlernen von Meditation ist mein Ziel 2020 wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Bist du deinem Ziel schon ein Stück näher gekommen?

Ich grüße euch herzlich!

Eure Franziska 

Good Bye 2019. Hello 2020

Von Vorsätzen, Aufgaben und Zielen. Mein Weg aus der Depression, dem Traum vom schreiben leben zu können und das Kind in mir zu umarmen.

Willkommen 2020.

Abgesehen vom Streit, ob 2020 schon der Beginn des neuen Jahrzehnt ist oder dieses erst nächstes Jahr 2021 beginnt, ist 2020 ein besonderes Jahr. 

Das Mondjahr

Tschüß 2019.

2019 hat mir eine Menge Aufgaben beschert, mich in meine Depression zurück geschubst und mir dabei zugeschaut wie ich mühevoll wieder aus ihr herausfand. Vorsätze waren auf einmal nicht mehr relevant. Ziele wurden neu gesetzt und Prioritäten neu formuliert. Doch wie sagt man so schön Neues Jahr neues Glück.

Aufgaben Ziele Vorsätze 2019 2020 Depression Ängste

Vorsätze

Ende Januar des neuen Jahres zeigt sich oft schon, welche Vorsätze von Silvester umgesetzt werden und welche bereits wieder vergessen sind, um am 31.12 erneut aus der Versenkung geholt zu werden. Auch eine Art Tradition.

Ich habe diesmal keine Vorsätze, mir genügen die Aufgaben, die mir das Jahr 2019 gestellt hat und ich möchte mein Ziel vom Schreiben leben zu können einen großen Schritt näher kommen.

Email an dein zukünftiges Ich

Auf https://www.futureme.orgkann man sich eine E-Mail an das zukünftige Ich schreiben. Eine super Sache, um zum Beispiel Silvester sein Jahr und seine Vorhaben Revue passieren zu lassen. Lust es auszuprobieren? 

2020 – Das Fundament für deine Zukunft

Denn 2020 bietet viel Kraft und Energie sein Fundament aufzubauen, auf dem wir in Zukunft stehen wollen. 2019 hat alte Wunden aufgebrochen, unser Innerstes freigelegt und uns mächtige Stürme entgegen geweht. Verletzlich und entblößt lädt 2020 ein, unsere Zukunft zu kreieren. Entscheidungen und Handlungen, die wir 2020 treffen, sind bedeutsam und wichtig für alles weitere, was kommt. Frage dich, was dir am Herzen liegt. Welche Themen begleiten dich schon seit Jahren und welche dürfen 2020 zu einem Abschluss finden?

Mein 2020

Bei mir steht weiterhin im Focus das Schreiben. Hier habe ich viele kleine und große Ziele, die ich 2020 erreichen möchte. Angefangen von der Veröffentlichung meines Buches EVA Herrschaft Ende Februar/ Anfang März, bis hin zum Schreiben des zweiten Teiles Martha. Statt Instagram und Co werde ich meinem Blog mehr Aufmerksamkeit widmen und das 10 Finger Schreiben lernen. 

Aber ich muss mich auch wieder mehr um mich kümmern, gesund werden, lernen mich abzugrenzen ohne mich abzuschotten, meine Angst anerkennen und das innere Kind in mir liebevoll umarmen.  Meine Depression annehmen.

Meine Aufgaben

Etwas was mir schwer fällt. Das Kind in mir hat große Angst. Und wann immer mein Leben nicht den Tagesplan folgt, übernimmt es die Kontrolle. Eine Kontrolle, die in Angst und Panik endet. Das macht mich sauer und ärgerlich und ich schimpfe. Mit mir selbst. Aber das ist hilft nicht. Stattdessen muss ich lernen diese Angst anzuerkennen und anzunehmen und freundlich aber bestimmt, die Kontrolle wieder zu übernehmen. Das Kind in Sicherheit und Liebe baden. 

Eine Therapie hilft mir dabei. Der langsame Einstieg in meinen Brotjob unterstützt mich darin mit meiner Hochsensibilität unter Menschen und in stressigen Situationen bestehen zu lernen. Schritt für Schritt in eine Zukunft zu gehen, die ich gestalte, so wie ich bin und nicht in dem ich mich verbiege und anpasse. Dieses Modell habe ich jahrelang gelebt und zweimal musste ich krank werden, um zulernen, das ich wachsen muss, nicht die anderen sich verändern. Das die Trauer und Wut in mir berechtigt sind, aber es an mir liegt diesen Gefühlen den richtigen Ort zu geben und nicht als Angst an die Oberfläche zu dringen. Sondern als das, was sie sind. Gefühle, die ich unterdrücke. Weil sie anstrengend sind. 

2019 war ein Jahr, wo sich mein Päckchen geöffnet hat und nicht mehr hat schließen. Die Dinge, die nun offen vor mir liegen, lassen sich nicht ohne Verluste verstecken Sie wollen gesehen werden. Denn sie sind ein Teil von mir. Solange ich diese nicht anerkenne, kenne ich mich nicht selbst. Ich habe Depressionen. Sie sind ein Teil von mir. Aber sie sind nicht alles.

Themen, die daher auch auf diesen Blog einziehen werden. 

Deine Aufgaben?

Welche Aufgaben haben sich dir, 2019 gezeigt und warten nun, im Jahr 2020, darauf bewältigt zu werden? Welche Gefühle brodeln in dir? Lass sie raus, ehe sie dich überwältigen.

Herzlich,

Deine Franziska

Marketing für Autoren

Präsent sein auf Social Media

Für euer Marketing ist es wichtig im Internet online sichtbar zu sein. Schöpft dafür alle Möglichkeiten aus, die ihr finden könnt. Nicht nur die Plattform wo ihr euch wohlfühlt, sondern seid präsent wo sich eure Leser befinden.

=> Triff deine Leser dort, wo sie zu finden sind. <=

Beispiele:

Facebook

Instagram

Twitter (Künstler und Literaturverlage)

Youtube (wer gerne Videos dreht)

Snapchat/ Tim Tom (vor allem junge Leute)

Blog/Website

Jede Option gewinnt für dich andere Leser, ein anderes Publikum!!!! Am wichtigsten sind jedoch Instagram, Facebook und eine eigene Webseite!!!!

Die Algorithmen von Facebook und Instagram lieben es, wenn du alles nutzt. Also Feed, Kommentare, Teilen, Verlinken, Markieren, Story und Video (z.B. IGTV). Das erhöht deine Reichweite.

FACEBOOK 

Auf Facebook gibt es die tolle Möglichkeit eine Autorenseite anzulegen. Unbedingt machen, um  leicht gefunden zu werden und übersichtlich Informationen zu eurem Buch posten zu können. 

Außerdem finden dort viele Vernetzungsaktionen statt. Blogger geben einem die Möglichkeit sich und seine Seite bzw. Buch unter einem Beitrag vorzustellen.

Wie findet ihr Leser?

  • Freunde einladen, eurer Seite zu folgen.
  • Anderen Seiten folgen und mit ihnen in Kontakt treten
  • Die meisten werden euch zurückfolgen und deren Fans werden ebenfalls auf euch aufmerksam
  • In Facebook Gruppen aktiv werden, dort auf eure Seite aufmerksam machen
  • In anderen Netzwerken auf eure Facebook-Seite verweisen
  • Ihr habt die Möglichkeit bezahlte Werbung zu machen

Wer ist bereits alles auf Facebook? Ihr findet mich dort unter @schriebsal. Ich freue mich wenn ihr auf meiner Autorenseite ein Like dalässt. 

INSTAGRAM 

Auf Instagram habe ich eine große Community gefunden, viel Hilfe und Motivation! Das war für mich wie eine neue Welt.  

Die meisten von euch wissen bereits gut mit Instagram umzugehen: 

Dennoch hier noch mal einige Tipps als Wiederholung: 

  • Auf Instagram ist es zu empfehlen das Konto zu einem Unternehmer-Konto umzuwandeln. Dadurch hast du Einsichten in deine Reichweite (Insights).
  • Nutzt Hashtags, dabei gilt nicht immer viel hilft viel. Sondern wählt gezielt aus. Nicht immer ist es sinnvoll ein Hashtag zu setzen der eine hohe Anzahl hat, dein Beitrag geht höchstwahrscheinlich in der Menge unter. Der Hashtag sollte natürlich zu deinem Thema auch passen. Am besten ihr übt euch ein bisschen darin ein, indem ihr euch selbst auf Hashtag-Suche begebt. Dann bekommt ihr ein Gefühl unter welchem Hashtag ihr gute Ergebnisse erzielt. Außerdem hilft dir das Insigtht zu erkennen welcher Beitrag aufgrund deiner Hashtags gut gefunden wurde.
  • Persönliches und Fotos von dir sind meist beliebter als Grafiken.

Dazu hat @texthungrig viele Informationen.

EIGENE WEBSITE 

Auf eurem Blog/Website solltet ihr unbedingt bei jedem Beitrag die Keywords überprüfen und ggf. verändern, damit ihr bei Suchanfragen auf Google, etc. auftaucht (siehe dazu auch https://romanticbookfan.de/2019/08/seo-tipps-fuer-wordpress-nutzer/

Habt ihr bereits einen Newsletter? Der Nutzen soll hoch sein, auch wenn er gerne unterschätzt wird. Der Newsletter ist eine langfristige Investition.

Euer Blog/ eure Website ist euer Grundstein. Schreibt einen Artikel, und ihr habt viele Beiträge für Instagram, Facebook und Co. (Einfach den Artikel in kleinen Häppchen aufteilen und posten in Abständen). 

Außerdem solltet ihr Pinterest nicht vergessen. Eine passende Grafik dort zu hinterlegen, damit eurer Artikel gefunden wird, ist eine Investition in die Zukunft. 

Deine Accounts/ Website anpassen:

Für die Gestaltung deiner Website, deines Profils oder/und Facebook-Seite musst du dir zuerst folgende Fragen selbst beantworten:

  1. Was ist dein Produkt
  2. Was ist dein Ziel
  3. Wer ist deine Zielgruppe

Jeder der dein Profil/ Feed/ Blog findet, muss auf dem ersten Blick erkennen, worum es geht:

  1. Dein Buch
  2. Du willst Leser gewinnen

Du solltest deine Zielgruppe kennen, und auch für sie schreiben: Lesealter, Geschlecht, Interessen, Thema (Thriller, Liebe, Komödie,… )

Natürlich kann eine bunte Mischung lustig sein, aber wenn du deinem Leser nicht gerade deine Katze verkaufen möchtest, sollte zumindest dein Buch neben ihr stehen.

Blumen sind auch schön und bunt. Aber vielleicht unpassend zu einem Thriller (Ausnahme vielleicht rote und schwarze Rosen, ihr wisst was ich meine.

Ihr habt was gebastelt, gehäkelt oder genäht und postet eifrig Bilder davon…,wenn das zu eurem Buch passt okay, wenn nicht, kann es passieren, dass Besucher unverrichteter Dinge dein Profil wieder verlassen, weil sie nicht erkannt haben, dass du ein Buch verkaufen möchtest.

Dein Feed sollte deiner Zielgruppe und deinem Produkt angepasst sein: … du bist Thriller – Autorin aber postest als Werbung lustige Kinderzeichnungen? Du schreibst Liebesgeschichten, aber auf deinen Fotos sind Messer und Pistolen zu sehen?

Was könntest du posten?

  • Zitate, Textschnipsel
  • Schreiballtag
  • Schreibroutinen
  • Fotos von deinem Schreibort, deiner Nervennahrung
  • Rituale beim Schreiben
  • Protagonisten zu Wort kommen lassen
  • Gesetze aus deiner Geschichte
  • Feedback zu deiner Geschichte
  • Recherchethemen
  • Rückmeldung deiner Testleser
  • Benutze deinen Internetauftritt als Schreibübung
  • Überzeuge die Leser durch dein Können, dein Charakter und deinen Humor. 
  • Benutze dein Lieblingsthema um Leser zu gewinnen, so finden sie auch dein Buch.
  • Nehme an Challenges teil.

Denk daran, Nutzer von Social Media wollen unterhalten werden, nicht gelangweilt oder zugespammt. Frage dich also bei jedem Beitrag, unterhält das Bild oder das geschriebene Wort deine Follower?

  • Die beste Zeit für Postings ist wahrscheinlich meist morgens, wenn
  • deine(zukünftigen)Leser beim Frühstück oder auf dem Weg zur Arbeit sind (bis 7/ 
  • 8 Uhr) oder Feierabendzeit (17 Uhr und 22 Uhr)
  • Sollte man auf jedem Account die gleichen Fotos und Beiträge präsentieren? Eher 
  • nicht, eine gewisse Abwechslung ist vom Vorteil. So behältst du deine Leser 
  • länger am Ball und ziehst Neue an.

Woran musst du denken?

  1. Noch während des Schreibens/ Bevor dein Buch erscheint:
  • Überprüfe ob dein Name, der auf den Cover zu sehen sein wird, auch im Social Media zu finden ist (suche dich einfach selbst)
  • Gestalte rechtzeitig dein Cover (von einem Profi!) am besten 6 Monate im Voraus
  • Schreibe einen Klappentext und lege den Veröffentlichungstermin fest

KLAPPENTEXT UND COVER ENTSCHEIDEN OB DEIN BUCH GEKAUFT WIRD ODER NICHT!!!!!

  • Finde Blogger (erstelle dir eine Liste welche zu deinem Buch passen würden und schreibe sie an 
  • Rechtzeitig Blogger anfragen, für eine Rezension, weil sie oft auf Monate ausgebucht sind
  • Anfragen wer euch beim Promoten eures Buches unterstützen möchte

Optional: Lege einen Redaktionsplan fest, wann du was und wo veröffentlichen willst (Termine, Lesungstermine, etc. als groben Fahrplan)

Werbung für sich machen… Werbung für sein Buch machen⁣

  • Variante 1 ganz direkt⁣
  • Variante 2 indirekt (Content-Werbung)⁣
  • Variante 3 eine Mischung.

Ich empfehle eine Mischung. Zum einen solltest du die Social Media Plattformen nutzen, dich und dein Buch vorzustellen. Am besten mit Hilfe von Bloggern. Auf der BUCHBERLIN wurde mein Cover wiedererkannt dank flächiger Verteilung auf Facebook und Instagram.

Zum anderen solltest du deine Follower aber auch nicht zuspammen; nutze das Thema deiner Geschichte, Anekdoten aus deinem Leben, oder anderes um die Leute zu unterhalten und dadurch für dich und dein Schreibstil zu gewinnen. ⁣⁣

Für die direkte Werbung deines Buches könnten folgende Themen in Frage kommen:⁣⁣

  • Cover plus Klappentext veröffentlichen ⁣
  • Cover-Release evtl. mit Unterstützung von einem Bloggerteam⁣
  • Teaser veröffentlichen⁣
  • Dich als Autorin vorstellen⁣
  • Erscheinungsdatum posten

Für die indirekte Werbung können folgende Themen in Frage kommen:⁣⁣

  • Recherchethemen ⁣⁣
  • das Genre in welchen du schreibst⁣
  • Vorstellungen von ähnlichen Büchern⁣
  • Anekdoten aus deinem Schreiballtag (witzige, humorvolle)⁣
  • Biographisches, welches sich in deinem Buch widerspiegelt⁣
  • Alles was dich interessiert⁣
  • In alles Beiträgen könnt ihr am Ende auf euer Buch aufmerksam machen. ⁣

Wie geht es weiter?

  1. Cover-Release evtl. mit Unterstützung von einem Bloggerteam
  2. Teaser veröffentlichen
  3. Veröffentlichungstermin bekannt geben
  4. Dich als Autorin vorstellen
  5. Klappentext veröffentlichen
  6. Erscheinungsdatum posten
  7. Immer wieder dein Buch in Erinnerung rufen durch
  • Zitatkarten mit Textschnipseln oder Leserstimmen
  • Ankündigungen
  • Kostenlosen Leseproben als Goodie oder Gewinnspiel, oder bei Anmeldung eines Newsletters
  • Countdown
  • Pinterest-Board vorstellen
  • Trailer-Video erstellen
  • Live Lesung
  • Individuelle Bildarrangements: wenn du ein Exemplar von deinem Buch bereits zu Hause hast
  • Andere bitten deine Beiträge zu teilen!!!!! Dadurch erhöhst du deine Reichweite!!!!

(spätestens einen Monat vorher intensiv, evtl. mithilfe deines Bloggerteams)

Spätestens wenn du dein Cover hast, solltest du auch die Ansicht deiner Social Media Seiten anpassen. Dein Cover muss gesehen werden, damit es wiedergefunden wird.

Während der Veröffentlichung:

Schon während der Veröffentlichung kannst du eine Menge tun, damit dein Buch gefunden wird.

  • Ordne es dem richtigen Genre zu
  • Nutze so viele Kategorien wie möglich

Vor allem für Amazon gibt es viele Tipps und Tricks, was man tun kann, dazu aber mehr in einem eigenen Beitrag

Nach der Veröffentlichung:

  • Rezensionsexemplare verschicken, wenn nicht schon geschehen
  • Preisaktionen ankündigen und bewerben
  • Werbegeschenke verteilen (Lesezeichen, Postkarten, Stifte, etc.)
  • Gewinnspiele veranstalten
  • Euer Buch soll auch in Buchhandel gefunden? Dann heißt es Klinken putzen und fragen, ob sie Interesse an eurem Buch haben, ob evtl. eine Lesung möglich, etc.
  • Immer wieder auf euer Buch im Social Media aufmerksam machen
  • Sucht euch interessante Orte, wo ihr Lesungen anbieten könnt
  • Vielleicht Wohnzimmerlesungen durchführen
  • Live-Lesungen im Internet durchführen

Was ist außerdem möglich oder sinnvoll?

  • Goodies auf Messen und woanders verteilen
    • Ich habe zu Goodies ein zwiespältiges Verhältnis, zum einen liebe ich selber Lesezeichen und Postkarten und zum anderen versuche ich eigentlich Müll zu vermeiden. ⁣
    • Menschen lieben es jedoch, etwas geschenkt zu bekommen. Ein passendes Lesezeichen oder Postkarte macht etwas her und sieht professionell aus. Und auch wenn die Gefahr von Müllproduzierung besteht, Postkarten und Flyer sind immer noch sehr wirksame Werbemittel.⁣
    • Vielleicht fragt sich der eine oder andere, was tun mit den Goodies?⁣

💌Besucht Messen und verteilt sie⁣

💌Fragt im Buchhandel, ob ihre eure Werbung auslegen dürft⁣

💌Findet Räume oder Veranstaltungen wo ihr sie auslegen könnt⁣

  • Zeitungen, besonders die Kleinen Provinz/Kiezzeitungen anfragen ob sie ein Artikel über euch schreiben wollen
  • Blogger anschreiben, die Autoren für Aktionen suchen (siehe z.B. die Bloggerbörse auf Facebook)
  • Signierte Bücher verkaufen (von zu Hause aus oder bei einer Lesung)
  • Gastartikel schreiben für andere Webseiten, über Recherchethemen zu deinem Buch, ein Kapitel aus deinem Buch, über das Schreiben an sich… .
  • Gemeinsam mit anderen Autoren auf der Buchmesse ausstellen
  • Leserunden bei Lovelybooks veranstalten

Last but not least! 

Schreib ein neues Buch.

Die beste Werbung für ein Buch ist ein neues Buch. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und von Natur aus treu. Gefällt ihm ein Buch von dir, so wird er sich auf die Suche machen ob es noch mehr von dir zu lesen gibt!!!

DANKE

Zum Schluss möchte ich mich ganz herzlich bei Monica Schulze von https://suechtignachbuechern.de bedanken, dich mich bei meinem Marketing unterstützt. Ihr findet auf ihrer Seite ganz viele weiterführende Informationen! Es lohnt sich!!!! 

Über das Finden und Zusammenarbeiten von Testlesern.

Eine erste Möglichkeit, Feedback zu deinem Text zu bekommen, ist Testleser zu suchen. 

Was sind Testleser?

Professionelle und unprofessionelle Menschen, die dein Text auf Herz und Nieren überprüfen dürfen, bevor es ins Lektorat geht oder veröffentlicht wird.

Das heißt, du musst dich vorab entscheiden, ob die Testleser deine Fassung vor dem Lektorat oder nach dem Lektorat lesen sollen. Ich habe mich dazu entschlossen mein Manuskript vor dem Lektorat testlesen zu lassen. Aus dem einfachen Grund, dass ein Lektorat viel Geld und Zeit in Anspruch nimmt, je mehr Fehler ich vorab ausgemerzt habe, umso tiefer kann der/die Lektor/in ins Detail gehen. Außerdem ist es ungemein motivierend erste positive Rückmeldungen zu erhalten, um die weitere Überarbeitungsphase gut zu überstehen.

Was machen Testleser?

Sie lesen, kritisieren und korrigieren alles, was sie finden und ihrer Meinung nach besser gemacht werden könnte. Ohne Anspruch auf Richtigkeit und Übernahme der Vorschläge.

Ich habe von vornherein drum gebeten, kein Augenmerk auf Rechtschreibung und Grammatik zu setzen.

Wie arbeitest du mit den Testlesern zusammen?

Bevor die Zusammenarbeit mit den Testlesern startet, solltest du dir überlegen, wie sie aussehen soll:

Variante 1
Der Testleser und dein Manuskript: Du schaust, was er findet und dir anmerken wird.
Ohne große Worte und Einarbeitung deinerseits.

Variante 2
Der Testleser, dein Manuskript und eine Liste mit Punkten, die dir wichtig sind.

Zum Beispiel:

Variante 3
Testleser, dein Manuskript, die Liste mit den wichtigsten Punkten und ein Fragebogen

Zum Beispiel:

FRAGEBOGEN FÜR TESTLESER



Worldbuidling und Setting

1. Welche Szene konntest du vor deinem inneren Auge am klarsten sehen?
Diese Szenen können dir eine Orientierung für dein gesamtes Manuskript geben: Was ist dir an diesen Stellen besonders gut gelungen? Das setze in den Szenen, die nicht klar sind, um.

2. Wie sieht diese Szene in deinem Kopf aus?
Diese Beschreibungen der Testleser sind eine gute Kontrolle, ob deine Vorstellung von ihren abweichen… dann wäre es Zeit, noch einmal in das Manuskript zu schauen.

3. Ist dir ein bestimmtes Detail besonders im Gedächtnis geblieben?
Was ist den Lesern im Gedächtnis geblieben, oder eben nicht … waren die bestimmten Details sehr wichtig und sie werden nicht genannt, ist es wichtig diese noch einmal zu überprüfen.

4. Hat dich irgendeine Entscheidung stutzen lassen?
Neben Plotlächern müssen auch plotirrelevante Lücken geschlossen werden. Es sind die kleinen Dinge die am Ende ins Gewicht fallen und meist auch am schwierigsten zu finden und zu beseitigen sind.

5. Wo hättest du dir mehr Beschreibung/Einblick gewünscht?
Diese Frage ist sehr subjektiv, aber je mehr Testleser dir diese Frage ähnlich beantworten, desto deutlicher wird dein Einblick.

Figuren
Charakter machen deine Geschichte lebendig und geben deinem Plot die richtige Würze. Auch das spannendste Gericht schmeckt ohne Salz fade.

1. Welche Figur mochtest du am liebsten und warum?
Es muss nicht der Hauptcharakter sein, manchmal sind es auch die Nebencharaktere oder der Antagonist. Es ist gut für dich zu wissen, wer bei den Testlesern Eindruck gemacht hat. Deren Rolle sollte vielleicht bei der Überarbeitung nicht zu sehr gekürzt werden.

2. Welche Figur mochtest du am wenigsten und warum?
Jemanden nicht zu mögen kann gut sein, wenn es von dir gewollt ist. 

3. Wenn du dir eine Figur aussuchen könntest, welche würdest du streichen?
Siehe oben nur das Gegenteil, bei der Überarbeitung kann man überlegen, deren Rolle zu kürzen oder zu verändern (weil sie langweilig, nicht plotrelevant ist, etc).

4. Haben sich die Figuren ihrem Charakter entsprechend logisch verhalten?
Es kann schnell passieren, dass sich deine Figuren unlogisch verhalten, weil du Szenen geändert hast. Gut wenn deine Testleser die Stellen finden und dich darauf aufmerksam machen.

Plot und Spannungskurve
Macht die Geschichte Spaß? Ist sie spannend? 

1. Wann hattest du das Gefühl, dass die Geschichte angefangen hat?
Mit dieser Frage kannst du herausfinden, ob deine Spannungskurve richtig gesetzt ist. Wenn deine Testleser sagen, dass die Geschichte erst ab der Hälfte deines Buches angefangen hat, dann hast du irgendetwas in deinem Manuskript falsch gemacht. Nun heißt es die Ziele der Charaktere und den Konflikt zu prüfen und zu überarbeiten.

2. Welche Teile hast du übersprungen/nur oberflächlich gelesen?Sind diese Szenen langatmig geschrieben, beinhalten Wiederholungen oder sind überflüssig?

3. Welche Szene fandest du am Besten?
Positives muss auch sein, und sie dienen dir als gutes Beispiel.

4. Welche Szene fandest du am spannendsten?
Die spannendste Szene sollte in etwa in der Hälfte des Buches herum liegen.  Ansonsten heißt es wieder: Zurück zum Manuskript und den Spannungsbogen überprüfen.

5. Gab es plotbedingte Unstimmigkeiten?
Das sind die Plotlöcher die man finden und füllen muss.

Zu guter Letzt:

Das Feedback der Testleser solltest du nie als Kritik auffassen, sondern als Unterstützung deine Geschichte noch besser zu machen. Fange nicht an zu erklären, sondern beantworte deren Anmerkungen mit deiner Geschichte. Deine Testleser wie auch deine zukünftigen Leser haben nicht dein Hintergrundwissen. 

Wie viele Testleser brauchst du?

So viele, wie du magst. Es sollten mehr als drei sein. Damit du bei unterschiedlichen Meinungen eine Gewichtung spürst. Testleser im zweistelligen Bereich sind ebenfalls nicht verkehrt. Auch weil du am Anfang nicht sicher sein kannst, wie viele durchhalten und bis zum Schluss dabei sind. Das Leben spielt manchmal gerne dazwischen. 

Was musst du von den Testlesern wissen?

Um sie kennen zu lernen, habe ich jeden Testleser, bevor er einen Brief von mir erhalten hat, drei bis vier Fragen gestellt:

1. Wie viel liest du normalerweise?
Je nach dem, wie schnell und viel jemand liest, werden Geschichten anders wahrgenommen. Das ist wichtig, um die Zielgruppe deines Buches einzuschätzen.

2. Was ist dein Lieblingsbuch und warum?
Anhand seines Lieblingsbuches kannst du erraten, was ihm wichtig ist und welche Art von Geschichten er mag. Hilfreich um sein Feedback besser einzusortieren. Jemand der immer und gerne Romantasy liest, wird deine Geschichte vielleicht anders empfinden, als jemand der immer Thriller liest.

3. Was sind deine Lieblingsgenres?
In seinem Lieblingsgenre wird dich dein Testleser schneller auf etwas aufmerksam machen, als jemand der zum ersten Mal z.B. ein Thriller liest.

Was braucht der Testleser von dir?

  •  Ein Manuskript. 
  • Eine Vorgabe, was du dir erhoffst und erwartest.
  • Ich habe es zum einen deutlich gemacht, in meinem Instagram-Beitrag.
  • Und zum anderen eine E-Mail geschrieben, in denen meine Erwartungen noch einmal festgehalten sind. Dadurch wollte ich jeden einzelnen die Möglichkeit geben, in sich zu gehen und zu entscheiden, ob er die nächsten Wochen Zeit und Kraft hat, mein Manuskript zu lesen und bearbeiten. 

Du solltest deine Testleser auch auf das Copyright und das Urheberschutzrecht aufmerksam machen. Dieses habe ich der E-Mail beigefügt, mit der Bitte um eine schriftliche Erklärung und Bestätigung.

  • Zu guter Letzt das Wichtigste: Liebe und Dankbarkeit für ihre Arbeit.

Wie geht es weiter?

Ich habe mein Manuskript aufgeteilt. (4 Teile a 20.000 bis 30.000 Wörter) Die Testleser bekamen die Teile nach einander zugeschickt. Für jeden Teil hatte ich max. 1 Woche vorgesehen. Wenn ich von einem Testleser die Rückmeldung erhalten hatte, bekam er den nächsten Teil. So erkennst du, wer noch dabei ist und wer aussteigen musste oder wollte. 

Wenn die Testleser ihre Arbeit erledigt haben, bist du dran. 

Natürlich gab es am Ende ein Dankeschön und die Aussicht auf die EBOOK-Version meines Romans.

Den Fragebogen, gibt es als PDF. Schreibt mich an und ich schicke ihn euch gerne.

PLOTTEN

Plotten oder nicht? Das ist die Frage. Hier scheiden sich die Autoren. Oder finden zusammen. Die entdeckenden Schreiber und die wissenden Schreiber.

Ich habe EVA zuerst mit der Schneeflockenmethode versucht aufzubauen. Was nur zäh verlief und viel Zeit gekostet hat.  Bis ich einfach anfing zu schreiben. Das hat für mich funktioniert. Ich schrieb und schrieb und schrieb. Bis ich das Ende gefunden habe. Dann habe ich meine Geschichte geplottet. 

Hier eine Übersicht wie ich meine Rohfassung bearbeitet habe: 

Text : Szene für Szene in eine Tabelle auflisten 

Szene – Ort – Zeit – Charaktere – Was passiert – Notizen

  • Überprüfung des roten Fadens
  • Konflikte und Höhepunkte markieren
  • Zeitliche Abläufe überprüfen
  • Logikfehler finden
  • Plotlöcher markieren
  • Überflüssiges streichen
  • Notizen, Veränderungen und Ergänzungen festhalten

Anhand der HELDENREISE habe ich meine  Geschichte erneut überprüft und überarbeitet. Diese stelle ich euch in einen neuen Beitrag vor. 

Einzelne Teile der Schneeflockenmethode habe ich auch genutzt. Eine Ein-Satz-Zusammenfasung sowie den vorläufigen Klappentext zum Beispiel.  

Ihr könnt eure eigene Plot-Methode zusammenstellen. Nutzt die bekannten als Inspirationsquelle. Aber lasst euch nicht einengen, euch eurer Kreativität berauben. Keine Geschichte ist wie die andere!

Nach einer gesamten Text-Überarbeitung habe ich 

Charaktersteckbriefe 

angefertigt. Jetzt erst wusste ich ja, wer in meiner Geschichte mitspielt und wer nicht. Diesen Punkt kann man natürlich auch direkt nach Erstellung der Szenen-Tabelle  legen. Ich musste meine Charaktere erst noch ein mal kennen lernen, außerdem hatte ich viel zu verändern. Jede Veränderung hatte natürlich auch Veränderungen der Charaktere zu Folge gehabt. Wenn ich schreibe, ist es als ob ich einen Film sehe, ich kenne meine Protagonisten und Antagonisten auch erst wenn sie sich mir offenbaren, beim Schreiben. Vorher theoretisch über sie nachzudenken, würde sich wie ausgedacht anfühlen.

Jetzt hatte ich einen Text in einen stabilen Grundgerüst und Charaktere dessen Inneres und Äußeres ich kenne. Die Zeit ist reif für die nächste Überarbeitung. Dazu mehr in einem neuen Beitrag

Natürlich ist das nur eine Variante wie man eine Handlung für seine Geschichte strukturieren und aufbauen kann. Und bestimmt auch nicht die letzte die ich ausprobiert habe.

Weitere Plot-Methoden die ich gefunden habe:

  • Die 3-Akt-Struktur
  • 3-9-27“-Methode
  • Die 4-Akt-Struktur
  • Die 5-Akt-Struktur 
  • Die 7-Akt-Struktur 
  • Schreiben einer Zusammenfassung.(Synopsis)
  • Die Schneeflockenmethode
  • Die Heldenreise
  • Masterplots
  • Die Freytag-Pyramide
  • Das Stufendiagramm
  • Schneller Entwurf / ohne Plotten