April, April, die Schriftstellerin macht was sie will, …

Leider nicht wirklich, Corona hatte den Monat fest im Griff und ich habe mich im Spagat zwischen Homeoffice und Homeschool versuchen dürfen. Glück noch gehabt, das ich in meinem Brotjob Urlaub hatte. 

Tägliches Schreibziel

Dennoch habe ich es geschafft, jeden Tag an Martha zu schreiben, indem ich immer vor den Kindern aufgestanden bin oder mir am Nachmittag eine Stunde geschenkt habe, um meine täglichen 1000 Wörter zu schreiben.

Buchmarketing

Außerdem habe ich an der #Buchmarketingweek teilgenommen. Denn mein Marketing braucht mehr Struktur. Es ist sonst nicht zu schaffen. Es nimmt einfach viel Zeit, wenn ich spontan versuche meine Beiträge für Instagram und Blog aus dem Ärmel zu schütteln. 

Redaktionsplan

Ziel für Mai ist einen Redaktionsplan auf die Beine zu stellen und meine To-do Listen gewissenhafter zu nutzen. Damit ich nicht so viel vergesse, aber ich auch nicht, an alles denken muss.

New Story

Außerdem hat in April eine neue Geschichte aufs virtuelle Papier gefunden. Ich verrate nur so viel, es geht diesmal um unsere Gefühle in einem dystopischen Setting, in die Zukunft versetzt. Mit fantastischen Elementen. 

YouTube

Lust habe ich auch bekommen, mehr Videos für YouTube zu drehen. Ich bin dafür noch auf der Suche nach Themen und Ideen. Schreibe mir gerne, welche Youtuber und Bookstagrammer du gerne folgst.

Kreativität versus Zeit

Ihr seht, meine Kreativität hat unter Corona nicht gelitten. Leider aber die Fülle an Zeit und natürlich geht einem in einer Krise noch viel mehr durch den Kopf. 24 Stunden wieder Vollzeit-Mama zu sein tun ihr Übriges meine Energie sehr schnell aufzubrauchen. 

Was zählt ist der Zusammenhalt

Ich bin dennoch stolz, wie gut wir uns als Familie machen und gemeinsam der schlechten Laune trotzen und zusammen halten. Es ist für uns alle nicht leicht und eine Herausforderung.

Rezensionen

EVA hat bisher 19 Rezensionen auf Amazon erhalten (gute wie schlechte), und noch viele mehr auf anderen Plattformen. Wann immer jemand schreibt, er findet EVA toll, fühle ich mich glücklich und stolz. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man jemanden mit seinen Worten begeistern konnte und auch zum Nachdenken angeregt hat.

Yoga

Ich habe endlich wieder mit Yoga angefangen. Und es tut so gut. Vor allem das flexible von zu Hause. Morgens zum Wachwerden 5 Minuten den Sonnengruß und regelmäßig am Nachmittag. Meine Schwägerin hat ein Yogastudio in Berlin, das derzeit noch geschlossen ist und auch auf Youtube Videos zeigt. Macht gerne mit. Sie sind für jeden geeignet und machen einfach Spaß. Tu dir und deinem Körper etwas Gutes.

Meditation

Das autogene Training ist gerade das Hilfsmittel meiner Wahl, um mich zu erden, und meine innere Unruhe dauerhaft zu bekämpfen. Praktisch ist an dieser Technik, das man es im Sitzen und damit eben auch mal schnell auf Arbeit auf der Toilette praktizieren kann. Meditierst du auch? 

Familienglück

Good Bye 2019. Hello 2020

Von Vorsätzen, Aufgaben und Zielen. Mein Weg aus der Depression, dem Traum vom schreiben leben zu können und das Kind in mir zu umarmen.

Willkommen 2020.

Abgesehen vom Streit, ob 2020 schon der Beginn des neuen Jahrzehnt ist oder dieses erst nächstes Jahr 2021 beginnt, ist 2020 ein besonderes Jahr. 

Das Mondjahr

Tschüß 2019.

2019 hat mir eine Menge Aufgaben beschert, mich in meine Depression zurück geschubst und mir dabei zugeschaut wie ich mühevoll wieder aus ihr herausfand. Vorsätze waren auf einmal nicht mehr relevant. Ziele wurden neu gesetzt und Prioritäten neu formuliert. Doch wie sagt man so schön Neues Jahr neues Glück.

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Vorsätze

Ende Januar des neuen Jahres zeigt sich oft schon, welche Vorsätze von Silvester umgesetzt werden und welche bereits wieder vergessen sind, um am 31.12 erneut aus der Versenkung geholt zu werden. Auch eine Art Tradition.

Ich habe diesmal keine Vorsätze, mir genügen die Aufgaben, die mir das Jahr 2019 gestellt hat und ich möchte mein Ziel vom Schreiben leben zu können einen großen Schritt näher kommen.

Email an dein zukünftiges Ich

Auf https://www.futureme.orgkann man sich eine E-Mail an das zukünftige Ich schreiben. Eine super Sache, um zum Beispiel Silvester sein Jahr und seine Vorhaben Revue passieren zu lassen. Lust es auszuprobieren? 

2020 – Das Fundament für deine Zukunft

Denn 2020 bietet viel Kraft und Energie sein Fundament aufzubauen, auf dem wir in Zukunft stehen wollen. 2019 hat alte Wunden aufgebrochen, unser Innerstes freigelegt und uns mächtige Stürme entgegen geweht. Verletzlich und entblößt lädt 2020 ein, unsere Zukunft zu kreieren. Entscheidungen und Handlungen, die wir 2020 treffen, sind bedeutsam und wichtig für alles weitere, was kommt. Frage dich, was dir am Herzen liegt. Welche Themen begleiten dich schon seit Jahren und welche dürfen 2020 zu einem Abschluss finden?

Mein 2020

Bei mir steht weiterhin im Focus das Schreiben. Hier habe ich viele kleine und große Ziele, die ich 2020 erreichen möchte. Angefangen von der Veröffentlichung meines Buches EVA Herrschaft Ende Februar/ Anfang März, bis hin zum Schreiben des zweiten Teiles Martha. Statt Instagram und Co werde ich meinem Blog mehr Aufmerksamkeit widmen und das 10 Finger Schreiben lernen. 

Aber ich muss mich auch wieder mehr um mich kümmern, gesund werden, lernen mich abzugrenzen ohne mich abzuschotten, meine Angst anerkennen und das innere Kind in mir liebevoll umarmen.  Meine Depression annehmen.

Meine Aufgaben

Etwas was mir schwer fällt. Das Kind in mir hat große Angst. Und wann immer mein Leben nicht den Tagesplan folgt, übernimmt es die Kontrolle. Eine Kontrolle, die in Angst und Panik endet. Das macht mich sauer und ärgerlich und ich schimpfe. Mit mir selbst. Aber das ist hilft nicht. Stattdessen muss ich lernen diese Angst anzuerkennen und anzunehmen und freundlich aber bestimmt, die Kontrolle wieder zu übernehmen. Das Kind in Sicherheit und Liebe baden. 

Eine Therapie hilft mir dabei. Der langsame Einstieg in meinen Brotjob unterstützt mich darin mit meiner Hochsensibilität unter Menschen und in stressigen Situationen bestehen zu lernen. Schritt für Schritt in eine Zukunft zu gehen, die ich gestalte, so wie ich bin und nicht in dem ich mich verbiege und anpasse. Dieses Modell habe ich jahrelang gelebt und zweimal musste ich krank werden, um zulernen, das ich wachsen muss, nicht die anderen sich verändern. Das die Trauer und Wut in mir berechtigt sind, aber es an mir liegt diesen Gefühlen den richtigen Ort zu geben und nicht als Angst an die Oberfläche zu dringen. Sondern als das, was sie sind. Gefühle, die ich unterdrücke. Weil sie anstrengend sind. 

2019 war ein Jahr, wo sich mein Päckchen geöffnet hat und nicht mehr hat schließen. Die Dinge, die nun offen vor mir liegen, lassen sich nicht ohne Verluste verstecken Sie wollen gesehen werden. Denn sie sind ein Teil von mir. Solange ich diese nicht anerkenne, kenne ich mich nicht selbst. Ich habe Depressionen. Sie sind ein Teil von mir. Aber sie sind nicht alles.

Themen, die daher auch auf diesen Blog einziehen werden. 

Deine Aufgaben?

Welche Aufgaben haben sich dir, 2019 gezeigt und warten nun, im Jahr 2020, darauf bewältigt zu werden? Welche Gefühle brodeln in dir? Lass sie raus, ehe sie dich überwältigen.

Herzlich,

Deine Franziska